YouPorn-Party: Nackter Etikettenschwindel unter der Schrannenhalle

Um es gleich vorneweg zu sagen: Mit dem amerikansichen Videoportal YouPorn hatte die mit viel Medienhype bedachte YouPorn-Party im Club unter der Schrannenhalle in etwa so viel zu tun wie Spiegel Online mit halbwegs seriösem Journalismus.
Wer es nach dem heftigen Gewusel am Eingang in die Location (die zwar durch etwas sterilen Resopal-Look geprägt, jedoch beileibe nicht schlecht ist) geschafft hatte, wurde Zeuge einer merkwürdig-gespannten Atmosphäre. Es war deutlich zu spüren, dass sowohl die pornobebrillten Gäste als auch die pornobebalkten Zivilpolizisten, eingepeitscht durch Lokalmedien und aufgeputscht durch vorangegangene YouPorn-Eigenrecherche, nicht ohne eine gewisse Erwartungshaltung (mindestens Reeperbahn) gekommen waren.
Entgegenzusetzen hatte der Veranstalter dieser Erwartungshaltung jedoch nichts: Ein paar gutgemeinte Partyposter hier, ein paar halblasziv-fade Videoclips da, dazu oft das YouPorn-Logo (das zieht ja immer, s.o.) und das wars auch schon. Immerhin einmal, exakt das erste Mal, kann man dank Media-Buzz und Christsozialen auch damit die Hütte gut vollbekommen. Jedoch: Man merkt die Absicht, und ist verstimmt.
Wie ausgehungert erwartungsfroh die Gäste erschienen waren, war spätestens dann zu erkennen, als drei wackere Go-Go-Tänzerinnen sich tapfer den Objektiven der mitgebrachten Handykameras entgegenstemmten, die ihnen gierig entgegengereckt wurden.
Erst viel später, als der Veranstalter und dessen Glaubwürdigkeit schon längst Opfer seiner allzu vollmundigen Ankündigungen (und des KVR, so munkelte man) geworden waren, war etwas von YouPorn zu spüren: Befeuert vom großartigen DJ-Team nahmen ein paar Gäste es nämlich selbst in die Hand, etwas mehr nackte Haut in den Club zu bringen:
Lange nachdem die meisten "Schaun-mer-uns-des-halt-mal-an"-Gäste den Club schon Richtung 089P1ZKMaxSeasonsetc verlassen hatten, knöpften manch mutige junge Männer couragiert ihre Leibchen auf und suchten so noch die eine oder andere junge Dame für sich zu gewinnen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Herren erfolgreich waren.
Etwaige Ergebnisse womöglich bald auf oben genannter Seite oder hier.
Seit gestern sollte man auf dem höchsten Berg Deutschland wieder Skifahren können. Auf der Zugspitze sollte die Wintersaison eröffnet werden. Und das ein wenig früher als gewöhnlich, da die Schneeverhältnisse bereits ausgesprochen gut sind.

In München gibt es einen Stadtrat, der stellt so viele Anfragen wie kein anderer. Er heißt Richard Quaas, ist bei der CSU, seit 1996 im Stadtrat dabei. Er ist Jahrgang 1952, Verlagsbuchhändler und Journalist. In einer losen Serie möchte muenchenblogger ein paar Vorschläge von Herrn Quaas präsentieren.
Siegfried Wichmann ist sich sicher: Bayernkönig Ludwig II. ist im Jahr 1886 nicht ertrunken, sondern wurde erschossen. Der Beweis: Auf einem Porträt des Malers Hermann Kaulbachs, das angeblich am Abend nach dem Tod des Königs angefertigt wurde, sei geronnenes Lungenblut an Ludwigs Lippen zu sehen - für den 87-jährigen Starnberger Kunsthistoriker Wichmann ein eindeutiges Indiz dafür, dass der König erschossen wurde.
Schlechte Nachrichten für alle Freunde des Gerstensafts. Der Bierpreis wird in den nächsten Jahren deutlich anziehen, von einer Preissteigerung von 40 Prozent in den nächsten fünf Jahren ist derzeit die Rede. Grund für den Preisschock sind neben deutlich gestiegenen Rohstoffkosten, etwa für Braugerste und Hopfen, v.a. höhere Ausgaben für Energie und Verpackungsmaterialien, klagen die Brauereien.



Am Freitag, den 9. November wird im Deutschen Bundestag über das neue Gesetz zur Überwachung der Telekommunikation abgestimmt. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, können Daten aus Telefonverbindungen, Internetverbindungen, E-Mails und SMS für ein halbes Jahr "auf Vorrat" gespeichert werden.





