Neues Projekt für Radlfahrer soll im April starten

Viele Fahrradfahrer kennen die Probleme: die Fahrradwege sind oft nicht breit genug, es gibt zu viele Einbahnstraßen und oft werden die Wege durch Hindernisse blockiert.
Nun plant die Stadt München jedoch ein etwa 950.000 Euro teures Projekt um mehr Münchner zum Radlfahren anzuregen.
Der Startschuss fällt am 24. April mit vielen Veranstaltungen rund ums Radlfahren. Neben einer aufwendigen Plakat- und Flyer-Aktion werden auch Aktivitäten wie Radlmärkte, ein Fotowettbewerb mit dem Titel "München sucht den Radlstar", sowie ein Radl-Korso bei Nacht organisiert.
Die von Rot-Grün angelegte Kampagne soll aber noch ein weiteres Problem mindern - nämlich die Feinstaub-Belastung Münchens, die trotz der 2008 eingeführten Umweltzonen bis jetzt noch wenig Veränderungen mit sich brachte.
Kritik zu dieser Aktion kam vor allem aus dem Lager der FDP und CSU, die die zu investierende Summe vom 950.000 Euro als zu viel empfinden, aber bereit wären etwa 100.000 Euro jährlich dafür zu investieren.
Es wird auf jeden Fall ein interessantes Programm für Radlfahrer in München geben und man kann gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren in München verbessern wird. Der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr soll in den nächsten 5 Jahren von aktuellen 14% auf mindestens 17% steigen.
Kommentare
Gute Nachrichten. Ich habe es
Gute Nachrichten. Ich habe es auch auf mein blog gemeldet: www.muenchenierung.tk. Koennen Sie mir vielleicht etwas mehr uber das Plan anzeigen? Gibt es ein webpage?
BR
Marco
Feine Sache! Homepage habe
Feine Sache! Homepage habe ich gerade gegoogelt: http://www.radlhauptstadt.muenchen.de/
100.000 Euro? Jeder
100.000 Euro? Jeder Dienstwagen kostet fast soviel. Die Stadt tut gut daran das Geld auch mal in Imagewerbung zu investieren. Jeder Kreuzungsumbau in München kostet mehr als diese Kampagne. Fahren mehr und mehr Münchner Radl, kann sich die Stadt aber viele Straßenumbauten in Zukunft sparen. Ich habe 1 Jahr in Kopenhagen gearbeitet, die Dänen fahren bei jedem Wetter ohne lange nachzudenken mit dem Rad, da ist es fast peinlich, dass wir so selten das auch tun. Kaum zurück in Deutschland saß ich auch wieder im Auto oder im Bus, weils halt jeder so macht.
Man kann nur hoffen, dass sich auch andere Städte dem Münchner Beispiel anschließen :-)
jetzt mal ehrlich, wer glaubt
jetzt mal ehrlich, wer glaubt denn bitte wirklich daran, dass eine aktion wie "münchen sucht den radlstar" auch nur einen einzigen autofahrer dauerhaft aufs fahrrad bringt? insgesamt gehts hier um 4 millionen bis 2013 und nicht nur um 950k. wenn das geld wenigstens sinnvoll und vollständig zur verbesserung der radwege verwendet werden würde, dann wärs zwar immer noch zu viel, aber gut investiert. da gehts uns scheinbar allen noch viel zu gut, dass wir für solche völlig unsinnigen projekte die kohle von uns steuerzahlern zum fenster rauswerfen. sag das doch mal einer allein erziehenden krankenschwester mit 1250 netto im monat. zahlt denn keiner steuern? ist denn allen egal was unterm strich übrig bleibt? jedes jahr kommt ein neuer schwachsinn aufs tablett und alle jubeln: münchen jagt die müllsau, feinstaubplakette, abgasunetrsuchung für roller..... mann, mann, mann.
4 millionen bis 2013? sind
4 millionen bis 2013? sind gut investiert. da geb ich gerne steuergelder her. zum vergleich: unser "engagement" in afghanistan kostet 1.5 milliarden, jährlich...
gut investiert für "münchen
gut investiert für "münchen sucht den radlstar" und radlkasperl, die den anderen mit einer klatsche auf den kopf hauen? ich bitte dich! was wir in afghanistan verloren haben kann ich dir leider auch nicht sagen. es wär halt allen mehr geholfen, das geld sinnvoll für die verbesserung der radlsituation auszugeben, aber darum gehts ja scheinbar gar nicht...
Die "Radlhauptstadt" schließt
Die "Radlhauptstadt" schließt zunächst mal den Bombenkrater, das Trainingsgelände der Kids und nennt sich anschließend Radlhauptstadt. Solange dem Nachwuchs gelehrt wird, das aus Naturschutzgründen das Radfahren bzw. Mountainbiken verboten werden muss reichen 950.000 Euro Marketingbudget sicher nicht.
Mal wieder typisch schwarz-gelb... gegen alles Gute gehört interveniert. Penner.